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Die Geschichte der mobilen Telefonie in Österreich beginnt am 5. Mai 1974. An diesem Tag wurde mit dem B-Netz der „öffentliche bewegte Landfunk“ eingeführt. Das noch auf Handvermittlung basierende A-Netz, das in Deutschland bereits seit 1958 in Betrieb war und in der Schweiz erst 1978 als „Natel A“ startete, hatte Österreich wohlweislich übersprungen. Doch auch das B-Netz hatte seine Tücken: Wer einen der Autotelefon-Besitzer anrufen wollte, musste wissen, in welcher Region und somit Funkzelle er sich aufhielt, und die entsprechende Vorwahl wählen. Wusste man dies nicht, blieb einem nur die Möglichkeit, es einfach auszuprobieren. Da ein Endgerät bis zu 130.000 Schilling (heute ca. 9.500 Euro) und die monatliche Grundgebühr 1.800 Schilling (etwa 130 Euro) kostete, zählte das exklusive Netz bis 1981 gerade mal 1.000 Teilnehmer.
Dennoch stieß das B-Netz Ende 1984 mit knapp 1.800 Teilnehmern bereits an seine Kapazitätsgrenze. Sein Nachfolger, das C-Netz, startete im selben Jahr und war schon auf 30.000 Nutzer ausgelegt. 1988 wurde die Kapazität sogar auf 50.000 Teilnehmer erhöht. C-Netz-Geräte kosteten „nur noch“ rund 50.000 Schilling (3.600 Euro) und ließen sich bei Bedarf bereits in Koffern herumtragen. So nahm der Mobilfunk in Österreich langsam Fahrt auf: Im Juni 1985 waren immerhin rund 5.000 Kunden über das analoge C-Netz zu erreichen. Als in den Folgejahren auch die Kapazitäten des C-Netzes enger wurden, startete die Post in Wien im Juli 1990 den Probebetrieb der nächsten Netzgeneration, des D-Netzes. Dieses nahm im November 1990 den Betrieb auf. Die dafür erforderlichen „Pocket-Telefone“ waren schon für einige Tausend Schilling erhältlich – ganz allmählich wurde mobiles Telefonieren für breitere Bevölkerungsschichten erschwinglich.
Doch bald wurde klar, dass die Zukunft im Digitalfunk lag. Im Oktober 1991 begann der interne Probebetrieb für die weltweit standardisierte Funktechnik GSM. Beim kommerziellen Start im Dezember 1993 war der als „E-Netz“ angebotene Dienst in Wien und Umgebung zu empfangen und für rund 10.000 Teilnehmer ausgelegt. Hatten die Marktforscher bis zum Ende des Jahrtausends mit etwa 700.000 GSM-Interessenten gerechnet, nutzten 1999 bereits 3,5 Millionen Kunden das digitale Mobilfunknetz.
Der „Funktechnische Dienst“ firmierte mittlerweile unter dem Namen „Mobilkom“. Im Dezember 1995 gewann das sogenannte Ö-Call-Konsortium, bestehend aus der Deutschen Telekom, Siemens, Raiffeisen und der Kronenzeitung die erste private Mobilfunklizenz in Österreich, um schon im Oktober 1996 unter dem Namen „max.mobil“ zu starten. 1997 wird tele.ring gegründet und im August 1997 folgte mit Connect Austria (später „One“, dann „Orange“ und heute „Drei“) der nächste Mitbewerber. max.mobil konterte mit Preissenkungen: Netzinterne Gespräche kosteten rund um die Uhr nur noch einen Schilling pro Minute. Im Jahr 2000 übernimmt die Deutsche Telekom AG max.mobil und benennt es im April 2002 zu T-Mobile Austria um. Im April 2006 wird tele.ring Teil von T-Mobile Austria.


2006 konnte T-Mobile als erster österreichischer Anbieter den UMTS-Turbo HSDPA in Betrieb nehmen und führte am 14. März 2008 als einziger offizieller Anbieter in Österreich das iPhone ein.

Im Jahr 2008 kaufte France Télécom das „One“-Netz und betrieb es fortan unter dem Namen „Orange“. Fünf Jahre später, im Jahr 2013, übernahm Hutchison Drei Austria das Unternehmen Orange. Mobilkom und Telekom Austria Fixnet verschmolzen 2010 zum Anbieter „A1“.

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