| Wien, 14.12.98 TELEPORT-Studie sieht das max. Netz mit Übertragungsrate von durchschnittlich 10,81 kbps deutlich vorne Bei einem Vergleich der drei österreichischen GSM-Netze hinsichtlich ihrer Datenübertragungs-Kapazität konnte ein Datenpaket von 0,5 MB über das max.mobil. Netz deutlich schneller und mit weniger Verbindungs-Abbrüchen übertragen werden, als über die Netze der Mitbewerber. Das erbrachten Qualitätsmessungen, die die Firma TELEPORT zwischen 11. und 19. November 1998 in Wien, Eisenstadt, Graz, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Innsbruck und Bregenz durchgeführt hat. max.mobil. Geschäftsführer Dr. Georg Pölzl: "Die Studie zeigt, daß das max. Netz an allen getesteten Standorten das jeweils beste Ergebnis erzielt. Unser Netz ist am besten konfiguriert und ausgebaut." Getestet wurden die GSM-Netze jeweils an zentralen Punkten in den Landeshauptstädten, an denen laut Diplay-Anzeige (Handy: Nokia 6150) alle drei Netze optimale Versorgung hatten. Pro Betreiber wurden anschließend am selben Ort drei Datenübertragungen im Ausmaß von 500 KB durchgeführt. Kam es zu Abbrüchen oder kam keine Verbindung zustande, wurden maximal 10 Versuche zur Verbindungsherstellung unternommen. Gemessen wurde die Übertragungsgeschwindigkeit bzw. der erreichte Datendurchsatz pro Sekunde und die Anzahl der benötigten Versuche. Bei Fehlversuchen wurde gleichzeitig deren Ursache (Netz belegt / Keine Verbindung zum Server aufzubauen / Verbindungsabbruch nach x Minuten) registriert. DI Arnold Schwärzler, Geschäftsführer von TELEPORT: "Unerklärliche Abbrüche nerven die Nutzer der mobilen Datenübertragung besonders. Unsere Messungen zeigen klar, daß A1 vor allem im Süden Österreichs Probleme hat." Wachstumsmarkt mobile Datenübertragung Nach weltweit übereinstimmenden Erkenntnissen liegt das Volumen, das die Übermittlung von Daten zur Zeit am Gesamtverkehrsvolumen von GSM-Netzen erreicht, lediglich bei 1 bis 5 %. Allerdings gehen alle Prognosen in Richtung eines sprunghaften Anstiegs der mobilen Datenübertragung. Denn alle namhaften System-Lieferanten (Siemens, Nokia, Ericsson, Motorola, etc.) und viele Netzbetreiber - so auch max.mobil. - arbeiten fieberhaft an neuen Techniken zur Steigerung der Datenübertragungsrate. In nächster Zukunft werden hier insbesondere HSCSD (high speed circuit switched data), welches freie Timeslots zur Erzielung einer höheren Bandbreite bündelt, und GPRS (general packet radio service), das die variable Nutzung von freien Kapazitäten für Packet-versendete Information nutzt, eine große Rolle spielen. max.mobil. Geschäftsführer Dr. Georg Pölzl: "Mit GPRS werden unsere Kunden spätestens in eineinhalb Jahren Datenmengen bis zu 2 Megabit pro Sekunde mobil übertragen können. Das ist mehr als heute ISDN-Leitungen erreichen." Allerdings sind für diese neuen Techniken auch weitere Ressourcen erforderlich. Pölzl: "Für alle neuen Wege der mobilen Datenübertragung braucht man mehr Frequenzen." max.mobil. fordert Gleichbehandlung bei Frequenzen Wie exklusiv berichtet, sieht max.mobil. bei der Frequenzzuteilung schon jetzt eine enorme Wettbewerbsverzerrung zu seinen Ungunsten. Dr. Georg Pölzl: "Wir verlangen, bei der Frequenzenzuteilung gleich wie unsere Mitwerber behandelt zu werden. Deswegen haben wir auch bei der EU-Kommission eine Beschwerde eingebracht." Derzeit verfügt max.mobil. über ein Frequenzband von 8 MHz. Mobilkom und One haben dagegen die Erlaubnis, auf 19 MHz (8 MHz A1, 11 MHz D-Netz) bzw. 16,8 (später 22,5) MHz zu funken. Pölzl in Richtung Verkehrsministerium und Telekom Control: "Ich fordere von Minister Einem und Prof. Otruba, zumindest die Vergabe weiterer GSM-Lizenzen bis zur Klärung unserer EU-Beschwerde auszusetzen". |
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