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T-Mobile und tele.ring - das Beste aus zwei Welten für Österreichs Mobilfunkmarkt

Wien, 26. April 2006

  • Genehmigung durch EU-Kommission und TKK erfolgt
  • Gemeinsam die neue Nummer 1 im privaten Vertragskunden-Segment
  • Künftig ein Unternehmen mit zwei starken Marken


Am 26. April gaben sowohl die EU-Kommission als auch die österreichische Telekom-Control-Kommission (TKK) grünes Licht für den Zusammenschluss von T-Mobile Austria und tele.ring. "Mit T-Mobile und tele.ring schließen sich zwei höchst erfolgreiche Unternehmen mit insgesamt mehr als drei Millionen Kunden zusammen. Für die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden bieten wir nun die größte Angebotsvielfalt in Österreich. Wir verbinden die Stärken beider Unternehmen: Aggressive Preisangebote und die beste Servicequalität kombiniert mit hochqualitativen Produkten wie web’n’walk und dem ersten, echten mobilen Breitbandnetz Österreichs. Davon profitieren alle Kunden. Bereits ab dem Closing sind wir die neue Nummer 1 bei privaten Vertragskunden und wir gehen davon aus, mit unserem Angebot noch viele neue Kunden von einem Wechsel zu T-Mobile oder tele.ring zu überzeugen", so Dr. Georg Pölzl, Vorsitzender der Geschäftsführung T-Mobile Austria.

Zwei starke Unternehmen mit klaren und erfolgreichen Schwerpunkten
T-Mobile hat als internationales Unternehmen mit einem breiten Angebot an neuen Produkten und Technologien sowie bestem Service seinen Kundenstock kontinuierlich vergrößert. So profitieren T-Mobile Kunden von innovativen Lösungen und modernen Technologien, wie beispielsweise von der ersten österreichweiten HSDPA Coverage, bereits seit März 2006. Diesen Technologievorsprung nutzen T-Mobile Kunden auch mit neuen mobilen Internet-Kommunikationslösungen am Handy, wie web’n’walk und BlackBerry, und einer großen Vielfalt an Endgeräten.

Mit klarem Fokus auf preisbewusste Kunden, Bestpreisangebote und einer aggressiven Werbelinie konnte tele.ring Umsätze und Kundenzahl kontinuierlich ausbauen. Die tele.ring Formel 10 wurde zu einem äußerst beliebten neuen Tarifmodell in Österreich. Einfaches Telefonieren ohne zusätzliche High-End Features und mit preiswerten Handy-Endgeräten wird zu einem besonders günstigen Preis-Leistungsverhältnis angeboten.

Diese unterschiedlichen Kundensegmente und existierenden Wettbewerbsvorteile werden auch nach dem Merger voll genutzt werden. Mit dem Zusammenschluss von T-Mobile und tele.ring entsteht ein gemeinsames, schlagkräftiges Unternehmen mit dem Potenzial zum Marktführer. "Gemeinsam sind wir wettbewerbsfähiger und stärker als der Mitbewerb. Mit der Zusammenführung erweitert sich der Kundenstock von aktuell rund 2,1 Millionen T-Mobile-Kunden und zur Zeit rund 1,1 Millionen tele.ring-Kunden auf insgesamt rund 3,2 Millionen Gesamtkunden. Unser Marktanteil liegt damit bei rund 37 %", so Pölzl.

Künftig 2 Marken unter einem Dach
Mit dem Zusammenschluss werden die Unternehmen vereint, die jeweiligen Tarif- und Markenwelten von T-Mobile und tele.ring bleiben allerdings bestehen. "Unsere Kunden werden weiterhin wie gewohnt ihre bestehenden Tarife und Telefonnummern behalten, für sie ändert der Zusammenschluss auf organisatorischer und technischer Seite nichts. Jedoch werden jetzt alle unsere Kunden vom stärksten Netz, dem besten Service und den günstigsten Roamingangeboten profitieren", so Pölzl weiter.

Mit dem Besten aus zwei Welten weiteres Wachstum geplant
"Im stark umkämpften Mobilfunkmarkt in Österreich werden wir auch künftig massiv den Wettbewerb treiben. tele.ring wird mit seinen Tarifen und Hardware-Angeboten weiterhin jene kostenbewussten Kundensegmente ansprechen, die einfach nur günstig telefonieren wollen. T-Mobile Austria punktet mit günstigen Premiumtarifen, erstklassigen Roamingangeboten und darüber hinaus mit Österreichs echtem mobilen Breitbandnetz durch HSDPA. Mit dieser Strategie nehmen wir den Mitbewerb in die Zange und übernehmen die Führungsrolle", so Pölzl.

Genehmigung unter Auflagen
T-Mobile hat im Zuge der Prüfungsverfahren durch die EU und die nationale Regulierungsbehörde Auflagen angeboten. Sowohl die EU-Wettbewerbskommission als auch die TKK haben nach langer Prüfung die Genehmigung zu einem der größten Deals in der österreichischen Wirtschaftsgeschichte erteilt. Die Auflagen bestehen im Wesentlichen in der Abgabe von nicht benötigten Sendestationen und UMTS-Frequenzen. Diese sollen vorrangig an die kleineren Mitbewerber verkauft werden, um deren Marktposition und damit auch den Wettbewerb zu stärken.

Mitarbeiter als Motor der Zusammenführung
Mit dem voraussichtlichem Closing am 28. April werden die Geschäftsanteile von Western Wireless rechtsgültig an T-Mobile verkauft, tele.ring wird somit eine Tochter von T-Mobile Austria. Damit fällt der Startschuss für die operative Zusammenführung beider Unternehmen und ihrer Mitarbeiter. In den nächsten Monaten werden die Mitarbeiter von T-Mobile und tele.ring gemeinsam an der Umsetzung der Integration arbeiten. Nach dem Closing beginnt zunächst eine sorgfältige Evaluierung auf allen Ebenen, wie etwa der bestehenden Organisation, der technischen Systeme oder bestehender Abläufe und Prozesse. Auf Basis dieser Ergebnisse werden die bestehenden Pläne angepasst und schnellstens umgesetzt.

T-Mobile und tele.ring haben heute gemeinsam rund 2.200 Mitarbeiter. Diese sollen, beginnend mit Juni, schrittweise an einer Unternehmenszentrale im T-Center zusammengeführt werden. "Gerade bei einem Merger von zwei so unterschiedlichen Unternehmen sind kompetente und engagierte Mitarbeiter beider Betriebe ein wesentlicher Garant für den Erfolg des gesamten Change-Prozesses", so Pölzl.

Personalmaßnahmen deutlich unter den Prognosen
Ziel ist es, die Zusammenführung beider Unternehmen so sozialverträglich wie möglich zu gestalten und langfristig qualitative Arbeitsplätze zu sichern. Als Folge der Zusammenführung wird es zu einer Senkung des Mitarbeiterstandes kommen; die Zahl wird jedoch deutlich unter den im vergangenen Sommer prognostizierten 10 bis 15 % bis Ende 2006 liegen", so Pölzl. Ein Großteil soll über die natürliche Fluktuation und interne Stellennachbesetzungen abgefedert werden. "Zur Absicherung der Mitarbeiter wurde bereits Ende 2005 ein eigener Sozialplan ausgearbeitet, der neben dem Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis 30. September 2006 und einer freiwilligen Abfertigung optional auch individuelle Beratung und Begleitung bei der Neu-Positionierung am Arbeitsmarkt umfasst."

Mit dem zu erwarteten Closing beginnt für Georg Pölzl ein neues Kapitel am österreichischen Mobilfunkmarkt. "Für die Mitarbeiter ist diese Zusammenführung eine große Herausforderung und eine einmalige Möglichkeit, die Zukunft eines neuen, erfolgreichen Unternehmens aktiv mitzugestalten. Für das Unternehmen ist es eine große Chance, noch stärker am Markt aufzutreten und noch mehr zufriedene Kunden zu gewinnen. Und den größten Nutzen werden natürlich unsere Kunden haben: Beste Netzabdeckung durch Synergien, Top-Qualität bei Technik und Produkten, erstklassiges Kundenservice, mehr Roamingpartner und noch attraktivere Tarife", so Pölzl abschließend.